Tanzromane - Von der Leidenschaft zu tanzen lesen
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Tanzromane – Von der Leidenschaft zu Tanzen lesen

Vor ein paar Blogbeiträgen haben wir Euch die besten Filme vorgeschlagen, die ihr Euch 2020 noch anschauen könnt. Aber wie schaut es mit Büchern aus? Heute möchten wir Euch eine Auswahl der schönsten Tanzromane vorstellen.

“Solange sie tanzen” von Barbara Leciejewski (Tanzroman-Empfehlung!)

Ada Friedberg ist eine alte, resolute Dame. Vor kurzem hat sie ihren geliebten Ehemann Hans verloren. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Schließlich muss sie sich um ihren Boxer Hemingway kümmern. Dieser hilft ihr Struktur und Ordnung in ihren Alltag zu bringen, was dringend notwendig wird, denn Ada wird immer vergesslicher.

Ein Zeitvertreib, der ihr besonders Spaß macht ist, von ihrem Wohnzimmersessel aus mit dem Fernglas Leute zu beobachten. Eines Abends entdeckt sie so in einem alten Haus ein tanzendes Ehepaar. Sofort werden ihre Erinnerungen an damals geweckt, als sie Hans zum ersten Mal begegnet ist. Fortan schaut sie jeden Abend diesem tanzenden Paar zu und taucht immer mehr in die Vergangenheit ein. Sie durchlebt noch einmal die Höhen und Tiefen ihrer Ehe mit Hans.

“Solange sie tanzen” ist eine Geschichte über das Vergessen, die Erinnerung und die große Liebe weit über den Tod hinaus. Dich erwartet ein berührender und emotionaler Roman, der dich noch lange zum Nachdenken anregen wird.

“Und wenn sie tanzt” von Susan Elizabeth Phillips

Nach dem Tod ihres Ehemanns flieht die Hebamme Tess in die abgelegene Ödnis des Runaway Mountain in Tennessee. Dorthin zieht sie sich zurück, um in Ruhe trauern zu können. Sie bewältigt ihre Trauer, indem sie laute Musik hört und darauf tanzt. Diese Momente der Unbeschwertheit bleiben jedoch nicht lange unentdeckt. Die laute Musik zieht den bekannten Street-Art Künstler Ian North an, der einfach nur in dieser Ödnis in den Bergen seine Ruhe haben will. Es ist bei den beiden Abneigung auf den ersten Blick. Aber nicht nur er steht Tess feindlich gegenüber. Das ganze Dorf, indem Tess nun wohnt, steht Außenseiter misstrauisch gegenüber. Für Tess bricht eine schwere Zeit an, aber das Tanzen gibt ihr die Kraft, um alles zu bewältigen.

Der Tanzroman “und wenn sie tanzt” ist eine bezaubernde und romantische Liebesgeschichte mit einer Frau, die sich ihren Kummer von der Seele tanzt und so zurück ins Leben findet.

“Die Tanzenden” von Victoria Mas (historischer Tanzroman)

Dieser Tanzroman basiert auf einer wahren Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts fand jedes Jahr in der Nervenheilanstalt La Salpêtrièreein ein großer Ball statt. In diesem Krankenhaus wurden damals vor allem Frauen behandelt, die an einer Epilepsie oder Hysterie litten oder andere physische Störungen hatten. Diese Frauen mussten Kostüme, wie beim Karneval anziehen und vor den Zuschauern sich selbst zur Schau stellen. Zu diesem Ereignis strömte ganz Paris, um die “Verrückten” von Nahem zu sehen.

Im Buch “Die Tanzenden” wollen Louise und Eugénie, beides Hysterikerinnen, endlich aus diesem Alptraum ausbrechen. Sie wollen selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden und nicht länger von der Pariser Hautevolee begafft werden. Als sich wieder der Abend der Ballnacht nährt, schließen sie einen Plan endlich aus ihren Rollen auszubrechen. Werden die beiden es schaffen?

Dich erwartet ein fesselnder und emotionaler Tanzroman über zwei Frauen, die den Mut aufbringen sich zu widersetzen. Eine sehr inspirierende Geschichte!

“Tanz zu den Sternen” von Sophie Flack

Die 19-jährige Hannah träumt davon später einmal Solotänzerin beim Ballett zu werden. Doch diesen Traum teilt sie sich mit vielen Anderen. Alleine die Konkurrenz an der renommierten Manhattan Ballet Academy ist sehr groß. Aus diesem Grund verbringt Hannah die meiste Zeit damit zu trainieren und andere Dinge haben in ihrem Leben keinen Platz. Doch bald darauf lernt sie den Musiker Jacob kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Kann sie ihren Traum mit der Liebe vereinbaren?

Der Tanzroman “Tanz zu den Sternen” ist eine wunderschöne Geschichte darüber, wie man seinen Traum leben kann, aber dafür auch viele Opfer bringen muss. Dabei stellt sich unweigerlich die Frage: Wann sollte ein Traum ein Traum bleiben?

“Delphine über den Dächern” von Odette Joyeux (Ballettroman aus Paris)

Delphine und Julie kommen aus unterschiedlichen Welten. Julie ist in einem reichen Elternhaus aufgewachsen und ist immer der Liebling aller Lehrer. Dagegen lebt Delphine alleine mit ihrer Mutter, die es sich kaum leisten kann, dass Delphine Ballett tanzt. Beide sind Schülerinnen der Ballettklasse der Pariser Opera Garnier. Als Delphine die Rolle bekommt an der Seite des umschwärmten Solisten Ivan Barlof die Galatea zu tanzen, stellt Julie ihr eine Falle.

Dieser Tanzroman bietet einen Einblick in die häufig romantisierte, in Wahrheit recht unbarmherzige Welt des klassischen Balletts. Es werden die verschiedensten Themen an der Schwelle zum Erwachsenwerden angesprochen: Verlustängste, Leistungsdruck, Versagensängste und die Probleme mit dem eigenen Körper. Ein ehrliches Buch über diesen wunderschönen Tanz!

 

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