Tänzerin Nikeata Thompson - Aktivistin gegen Rassismus
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Tänzerin Nikeata Thompson – Aktivistin gegen Rassismus

Wer ist Energiebündel Nikeata Thompson?

Besonders in unruhigen Zeiten wie diesen, ist es gut, eine Aktivistin wie die Tänzerin Nikeata Thompson gegen Rassismus zu haben. Die gebürtige Britin und halb Jamaikanerin sprach schon in der Vergangenheit über Rassismus und Diskriminierung in Alltag und Berufsleben. Die 39-Jährige lebt schon seit 30 Jahren in Deutschland und machte bis zu ihrem 19. Lebensjahr professionell Leichtathletik. Jedoch entschied sie sich daraufhin ihrer anderen Leidenschaft – dem Tanzen – nachzugehen.
Mittlerweile zählt Tänzerin Nikeata Thompson zu einer der bekanntesten Choreografen in Deutschland. Auch Stars wie “SEEED”, Jan Delay und Lena Meyer-Landrut vertrauen auf ihr Handwerk. Des Weiteren ist sie den meisten auch aus der Jury-Reihe in „Got to Dance“ oder als Laufsteg-Coach in Germany’s Next Topmodel bekannt. Nikeata gründete unter anderem ihre eigene Agentur, namens „NTAgency“, in welcher sie Tänzer und Tänzerinnen vermittelt.

Erfahrung mit Diskriminierung und Rassismus im Alltag und Beruf

Die Tänzerin und Choreografin teilt sowohl in Interviews, als auch auf ihrem eigenen Instagram Profil mit, wie sie sich selbst immer noch als schwarze Frau beweisen muss und oft in ihrer Karriere in eine Schublade gesteckt wird. Dennoch scheint die 39-Jährige sich von diskriminierenden Vorfällen nicht unterkriegen zu lassen und sagt:
„(…)das Stigma eines schwarzen Menschen ist sehr schwer loszubekommen. Ich muss mich wieder und wieder beweisen. Als Frau, doch besonders als schwarze Frau.“ (vogue.de).
Auch in der Kindheit ist der halb Jamaikanerin Diskriminierung widerfahren und sie wurde unter anderem wegen ihrer Hautfarbe schikaniert. Dies ist einer der Gründe, weshalb Nikeata Thompson als Aktivistin gegen Rassismus im Alltag agiert.

Nikeatas Aktivismus auf Instagram

Die Star-Choreografin hat sich schon immer für Frauenpower und Diversität eingesetzt. Selbst in ihrer neugegründeten Agentur ist ihr Ziel, Diversität und so viele verschiedene Persönlichkeiten und Kulturen zusammenzubringen, wie sie auch in unserer heutigen Gesellschaft zu sehen sind.
Durch die Black lives matter Bewegung in den USA verstärkte sich Nikeatas Engagement, gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen. Diese wurde nach der brutalen Festnahme und Tötung des afroamerikanischen US-Bürgers George Floyd durch einen Polizeibeamten ausgelöst. Die Bewegung setzt sich gegen Polizeigewalt und Rassismus für die „Black Community“ ein. Nicht nur in den USA entstanden Massendemonstrationen, auch in Europa wurde Solidarität und Einsatz für Gerechtigkeit gezeigt.
Neben anderen deutschen Stars unterstütze Nikeata die Colored People Bewegung mit einer Rede auf der Demonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin. Darüber hinaus teilt sie täglich Content auf ihrem Instagram Account. Sie spricht über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung und teilt Stories von anderen Influencern, die sich über Rassismus aussprechen.
Auch ihre Tanzkollegin Motsi Mabuse teilt über Instagram ihre negativen Erlebnisse, die sie seit der Kindheit in ihrem Alltag begleiten.

„British Style, Jamaican Heart and German Education” (Nikeata Thompson)

Nikeata Thompson zeigt uns, dass man seine Wurzeln mit Stolz tragen sollte und sich von Diskriminierung nicht unterkriegen lassen darf. Man sieht klar, dass Tanzen eine pure Leidenschaft für sie ist und sie diese gerne mit anderen teilt. Was wir für uns mitnehmen können, ist, dass Tanzen Menschen verbinden sollte, egal welche Hautfarbe, Herkunft oder Kultur man mit sich bringt.

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